Herzlich Willkommen auf Meiner Homepage Behindert ist man nicht Behindert wird man
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Herzlich Willkomen auf meiner Homepage
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Es gibt Momente, die mich traurig machen, aber es gibt auch Momente, auf die ich stolz sein kann. Das heißt aber nicht, dass ich es auch bin
Ich schreibe hier über meine Erfahrungen, die ich im Laufe meines Lebnes gemacht habe.
Also ich wurde mit einer geistigen Behinderung am 11.09.1986 geboren. Ich bin erst zu einem ganz normalen Kindergarten gegangen und dann auf einen Kindergarten für geistig Behinderte gekommen und von da bin ich dann auf eine Sonderschule für Lernbehinderte gekommen, an der ich gar nicht so zurecht kam, aber es war nicht der Lernstoff, den ich nicht verstanden habe. Es waren meine Mitschüler, mit denen ich nicht klar gekommen bin. Ich wurde da schon geärgert und hatte sogar Alpträume, bis meine Eltern mich dann auf eine Schule für Geistigbehinderte geschickt haben, an der ich ganz gut klar karm und ich mich gut entwickelt habe. Man muss dazu sagen, das war eine Ganztagsschule, wo ich von 8 Uhr bis 15 Uhr beschult wurde.
Mit ca. 9 Jahren bin ich mit zur Erstkommunion gegangen. Man hatte mich bei der Vorbereitung zur Kommunion einfach "vergessen". Man muss auch sagen, ich komme von einem kleinen Dörfchen und da gab es nur ein Kind, das auf eine andere Schule ging. Nämlich mich. Meine Mama musste für meine Rechte kämpfen, was eigenlich ganz normal ist, aber trotzdem ist es nicht schön, ausgeschlossen zu werden von der katholischen Kirche nur wegen meiner Behinderung!
Mit ca.10 Jahren war ich bei denn Pfartfindern. Mir gefiel es da eigenlich immer super klasse, wir haben Spiele gemacht, waren viel draußen und waren ein Mal im Jahr im Zeltlager, aber ich wurde so mit ca. 12 Jahren raus gemobbt. Ich gehörte aufeinmal nicht mehr dazu. Darauf hin habe ich mich meine ganze Jugendzeit zu Hause verkrochen. Meine Eltern wollten immer, dass ich zum Fußball gehe, weil ich gerne Fußball spiele, aber ich wollte nicht. Die Angst war zu groß wieder abgelehnt zu werden. Naja, die Angst war unbegündet, in der selben Mannschaft, wo ich hin gehen sollte, spiele ich heute auch Fußball und es macht richtig Spaß.
Mit 19 Jahren wurde ich aus der Schule entlassen. Jetzt kam der Ernst des Lebens und wo kam ich natürlich hin? Richtig, in eine Werkstatt für behinderte Menschen. Auf einmal war nichts mehr, wie es war. Auf einmal war man anders. War schon ein komisches Gefühl, da zu sein und man wurde von viele Vorgesetzten sehr bevormundet. Das war echt ein scheiß Gefühl. Naja Augen zu und durch. Ich habe da dann ein Praktikum in den Bereichen Gartenlandschaftsbau, Maler, Lager gemacht und sollte noch in denn Metallbereich gehen, aber weil das Klima so scheisse da war, wollte ich da auf keinen Fall hin. Ich bin dann im Lager geblieben und habe da dann den Standort gewechselt. Ich habe dann mit einem anderen Kollegen das Lager da gemacht. Das hat auch Spaß gemacht, aber ich habe dann Anfang 2012 eine mittelschwere Deprission bekommen, so dass ich dann in eine Tagesklinik für 10 Wochen musste. Das hat mir auch richtig gut getan. Zum einen weiß ich, was ich kann und zum anderen weiß ich woran ich arbeiten muss. Zum Teil ich kann aber noch nicht absehen, was noch kommt, aber aus einer geistigen Behinderung ist eine Lernbehinderung geworden. Außerdem wusste ich jetzt, dass ich raus muss aus der Werkstatt. ...immer diese Bevormundung und uns wurde immer gesagt, wie gut es uns dort doch gehe, aber dass wir oder ich (aber da spreche ich wohl für alle, die ein Handicap haben) ganz normal sind und gleich behandelt werden wollen. Ist doch wohl klar. Nunja, es hat dann noch 3 Monate gedauert, dann bekam ich meine Chance auf dem freien Arbeitsmarkt; zwar erstmal nur ein ausgelagerter Arbeitsplatz aber immerhin. Watt24, ein frisch gegründer Onlineshop, wollte es mal mit uns versuchen. Echt klasse! Am 26.Septmber ging es dann los. Ich war zwar wieder am Zweifeln, aber jetzt musste ich da durch. Mein Pech war, dass von der Werkstatt ein Vorarbeiter von der Intergrativfirma mit geschickt wurde. Er hatte die Einstellung, Behinderte bräuchten Kontrolle und könnten nicht eigenständing denken - das ging für mich gar nicht! Es kam zur Ausprache und es stellte sich heraus, dass er mir noch weniger zutraute, als ich bisher geglaubt hatte. Das war für mich ein Schock, aber die Chefs von Watt24 trauten mir jawohl was zu und das hat mich um so mehr gefreut. Mein Start dort war aber auch nicht ganz so leicht, wie ich gehofft hatte. Ich traf dort auf einen Vorarbeiter, der dachte, ich wäre nicht in der Lage, eigenständig zu denken. Er hat einmal gesagt: "Behinderten darf man nicht trauen." Ich ganz persöhnlich habe noch nie so ein Menschen in meinem Leben getroffen, aber er wurde vor kurzer Zeit entlassen und ich bekam seinen Job, was ich heute immer noch nicht fassen kann. es ist schon ein komisches Gefühl, jetzt endlich den Schritt Werkstatt hinter mir gelassen zu haben. Mal sehen, was noch kommt!
 
 
Mein Fazit
Ich Denke das Menschen mit Behinderungen viel schaffen können ich denke aber auch das einfach viel zu sehr noch auf den status geschaut wird 
mir persöhnlich haben die erfahrungen in meiner jugend sehr gepregt wo selbstvertrauen und und angst vor fremden menschen meine leben bestimmt
ein kampf den ich jeden tag auf neue kämpfen muss ich will anderen menschen mit Handicaps  mut machen traut euch lasst euch nicht unterkriegen 
ihr schafft das schon.  

Kommentare

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  • Susanne Schilch (Sonntag, 24. März 2019 22:35)

    Daniel ich kenne Dich schon sehr lange, habe Dich als Baby schon auf dem Arm gehabt und mochte Dich immer sehr. Mir persönlich ist es scheiss egal ob Du klein, groß, dick, dünn oder geistig behindert bist. Ich schaue den Menschen ins Herz. Ich habe damit auch schon schlechte Erfahrungen gemacht aber ich bitte Dich, glaub an Dich und sei stolz auf das was Du schon geschafft hast. Du bist ein toller Mensch und gut so wie Du bist. Deine Susanne

  • Jessica ebel (Sonntag, 22. Juli 2018 23:47)

    Ich finde es echt sehr Beneidenswert was du alles durchgemacht hast danny aber bist ein starker Kämpfer

  • liane (Dienstag, 16. Februar 2016 14:53)

    Hey Daniel deine Geschichte über dein Leben hat mich berührt und finde es krass was die Leute früher mit dir gemacht haben Hut ab für deine Tapferkeit und für deine kämpferei

  • Freddy Rebatschek (Samstag, 07. November 2015 17:07)

    Hey ich finde was du da geschrieben hast sehr interessant und muss so manche gemeinsamkeiten die mich bereffen feststellen ich finde das du einen sehr guten karackter hast und finde dich supper mach
    weiter so

  • Angelika (Donnerstag, 01. Oktober 2015 07:15)

    Glückauf, junger Mann. Du kannst stolz auf das sein, was du bisher geschafft hast. Ich bewundere deinen Mut, deine Gedanken so öffentlich zu machen. Kopf hoch und weitermachen :-) Blau-weiße Grüße!

  • Peko (Mittwoch, 30. September 2015 19:30)

    Hey Daniel,
    Ich bin echt baff über das was du schreibst. Als Kinder haben wir sehr viel gemeinsam unternommen und ich hab dich immer sehr gut leiden können obwohl du Schalke Fan bist:-)
    RESPEKT für alles was du bisher geleistet hast. Ich drücke dir die Daumen und werde weiterhin deine Homepage beobachten.
    LG Peko

  • Trainer (Dienstag, 29. September 2015 20:58)

    Ich bin sehr stolz, dass DU der Kapitän unserer Mannschaft bist! Nach dem Spiel ist vor dem Spiel und spätestens da ist schon wieder alles möglich. Wie im richtigen Leben. Also: weitermachen!

  • Susanne schilch (Sonntag, 23. August 2015 09:37)

    Lieber Daniel
    Ich bin froh, dass ich dich kenne. Du bist ein toller junger Mann und von deiner lebenseinstellung könnte sich so mancher eine Scheibe abschneiden

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© Daniel Bastert